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X2 Die Bedrohung: Hardware Tuning Tips

 

Noch nie sah der Weltraum so gut aus wie in X2. Die Grafik bei diesem Spiel, und das muss jeder zugeben ist fantastisch. Verantwortlich hierfür ist das sogenannte Bump Mapping. Wie man auf dem folgenden Bildern erkennen kann, sorgt Bump Maping dafür, dass die Oberfläche der Schiffe nicht leer und ohne Konturen ist, sondern real mit Vertiefungen usw. dargestellt wird und somit für mehr Detailreichtum sorgt.

 

 

 

Bei diesem Beispiel kann man den Unterschied, den Bump Mapping ausmacht genau erkennen:

 

 

 

 

Ein riesiger Pluspunkt sind auch die Lichteffekte, die bei X2 zum Einsatz kommen. Für Licht oder Schatteneffekte sollte man aber mindestens eine CPU über 3 GHZ haben. Dieser Effekt ist besonders aufwendig, denn wenn sämtliche Objekte auf sich und Ihre Umgebung einen Schatten werfen, bedeutet dies für die CPU Schwerstarbeit.

Wer die Schatteneffekte abstellt, kann problemlos mit einem Athlon Xp 2200+ zocken.

Wer weniger als 1800 MHZ hat, sollte auch die Partikel Effekte abstellen. Beim folgenden Bild kann man sehen dass die Partikeleffekte beansprucht werden, da das Schiff einen Schweif hinter sich herzieht. ( gekennzeichnet mit roten Pfeilen )

 

 

Wie bereits erwähnt wird bei X2 der Prozessor mehr beansprucht als die Grafikkarte. Rein theoretisch kann man mit einer geforce 4 Ti 4200 bei 1024x768 Pixeln flüssig spielen – natürlich nur mit einer flotten CPU. Mit einer Geforce FX 5200 oder mit einer Geforce 2 Ti sollte man die Auflösung doch etwas runterschrauben. Der Bumpmapping Effekt ermöglicht auf fast allen Objekten einen hohen Detailgrad und beansprucht glücklicherweise relativ wenig Rechenleistung.

Nur auf Direct X 7 Karten ( Geforce 2/4 MX ) sollte Bump Mapping deaktiviert werden, da die Karten diesen Effekt nicht unbedingt fehlerfrei darstellen können.

Der starke Hell Dunkel Kontrast zwischen den Raumstationen und dem dunklen Hintergrund erzeugt Pixelflimmern und einen Treppen Effekt an den Kanten den man gut erkennen kann. Mit aktivierter Kantenglättung (Anti-Aliasing ) sieht das Bild aber weicher aus und das flimmern ist auch weg. Ab einer Geforce FX5700 oder einer Radeon 9600 pro kann man also Anti Aliasing ohne Verluste bei der CPU Rechenleistung aktivieren.

 

Hier einige Tuning Beispiele nach denen man sich richten kann:

 

Benötigt werden für Auflösung: 1027x768 / 32 Bit Farbtiefe mit allen Details

2800 Mhz

512 Mb Ram

Geforce 4 Ti 4200

 

 

Bei 1500 Mhz, 256 Mb Ram und einer Geforce 2Ti:

Auflösung: 800x600 Pixel

Bumpmaps aus

Schatten aus

Partikel Effekte aus

Antialiasing aus

 

Bei 1800 Mhz, 512Mb Ram und einer Geforce Fx 5200 Ultra:

Auflösung: 800x600 Pixel

Bumpmaps an

Schatten aus

Partikel Effekte an

Antialiasing aus

 

Bei 2400 Mhz, 512 Mb Ram und einer Geforce Fx5600 Ultra:

Auflösung: 1024x768 Pixel

Bumpmaps an

Schatten aus

Partikel Effekte an

Antialiasing aus

 

Bei 2600 Mhz, 512 Mb Ram und einer Radeon 9600 pro:

Auflösung: 1024x768 Pixel

Bumpmaps an

Schatten aus

Partikel Effekte an

Antialiasing an

 

Bei 3000 Mhz, 1024 Mb Ram und einer Radeon 9800 pro:

Auflösung: 1027x768 Pixel

Bumpmaps an

Schatten an

Partikel Effekte an

Antialiasing an

 

Bei all diesen Beispielen sieht man dass man je nach Prozessor und Grafikkartenkombination bei besseren Karten ruhig das eine oder andere Feature an lassen kann ( hätt ich mir bei der Radeon 9600 pro mit Antialiasing nicht gedacht ). Mein System ist beispielsweise ein Athlon XP 1700+ mit 380Mb Ram und einer Radeon 9600 pro. Mit 1024x768 Pixeln und aktivierten Bumpmaps komme ich ( bis auf einige Ausnahmen wie z.B. Gefechte und Sektoren mit vielen Schiffen und Stationen ) auf akzeptable Frameraten. Ich persönlich empfehle trotzdem auch nicht mit dem Speicher zu sparen. Ich habe eindeutig zu wenig davon. :-D

 

 

Viel Spass

Drow